
Bei unserer Bergrettungsübung standen am Vormittag zentrale Themen der Ersten Hilfe im Fokus, insbesondere im Hinblick auf Auffrischung und Qualifizierung der Einsatzkräfte. Ziel war es, grundlegendes Wissen zu festigen und praxisnah zu vertiefen.
Ein Schwerpunkt lag auf der richtigen Lagerung von verletzten Personen. Die Teilnehmer konnten verschiedene Lagerungsarten wiederholen und deren Anwendung in realistischen Szenarien üben.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Erstversorgung von Kindern gelegt. Da Kinder keine „kleinen Erwachsenen“ sind, erfordert ihre Versorgung spezielles Wissen und ein angepasstes Vorgehen. Themen wie kindgerechte Ansprache, angepasste Maßnahmen sowie typische Verletzungsmuster wurden intensiv behandelt.
Ein weiterer wichtiger Punkt war der Einsatz von Verbänden und Schienen bei Kindern. Hier wurde gezeigt, wie Materialien korrekt und schonend angewendet werden, um Stabilität zu gewährleisten und zusätzliche Schmerzen zu vermeiden.
Abgerundet wurde die Übung durch eine detaillierte Durchsicht des Inhalts des Arzt-Rucksacks. Dabei wurde nicht nur die Funktion der einzelnen Ausrüstungsgegenstände besprochen, sondern auch deren richtige Handhabung im Einsatz.
Am Nachmittag stand eine Schulung zum Thema Funk im Mittelpunkt. Funkwart Bernhard Lenz präsentierte den aktuellen Ablauf, erklärte bewährte Kommunikationsstrukturen und zeigte Verbesserungspotenziale auf. Praxisbeispiele verdeutlichten die Bedeutung klarer Funkdisziplin und einheitlicher Abläufe im Einsatz. Die Teilnehmer konnten ihr Wissen auffrischen und offene Fragen direkt klären, wodurch ein gemeinsames Verständnis für eine effiziente und sichere Kommunikation geschaffen wurde.
Im technischen Teil der Übung wurden Seilgeländerbau, Mannschaftsseilzug und Knotenkunde intensiv trainiert. Dabei standen sichere Abläufe, Teamarbeit und die richtige Anwendung im Fokus.
Die Übung unterstrich die Bedeutung regelmäßigen Trainings für einen sicheren und effizienten Bergrettungseinsatz.
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